Titelbild «Kirche St. Mangen»

Kirche St. Mangen

St. Gallen

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Transformation einer Kultkirche

Die Kirche St.Mangen ist eine der kultur- und stadtland­schaft­lich anspre­chendsten Plätze der St.Galler Altstadt und eines der markan­testen kirchli­chen Bauwerke in architek­to­nisch einzig­ar­tiger Ausfüh­rung.

Erbaut im 11. Jahrhun­dert, galt der frühro­ma­ni­sche Sakralbau über Jahrhun­derte hinweg als Ziel vieler Wallfahrer. Bis 1895 wurden dort die christ­ka­tho­li­schen Gottes­dienste abgehalten. Seit der Erbauung der Christus­kirche finden heute nur noch selten Liturgien statt. Für die älteste Kirche St.Gallens ist somit eine Umnutzung vorgesehen. Die neue Offene Kirchesoll neben ihrem kontem­pla­tiven Profil ein zeitge­mässes kulturelles, theolo­gi­sches und gesell­schaft­li­ches Programm anbieten.

Gefordert ist ein Raumkon­zept, das respekt­voll mit der Substanz umgeht und mit wenigen Mitteln eine flexible Dauernut­zung der Kirche ermöglicht. Auf diese Bauauf­gabe wird mit einer reversibel eingelegten Plattform sowie einem multifunk­tio­nalen Möbel als raumbil­dendes Element geantwortet.

Zwischen Lang- und Querhaus positio­niert, gliedert die allseitig begehbare Box den kreuzför­migen Kirchen­raum in vier separat zugäng­liche Bereiche, ohne diese komplett vonein­ander zu trennen. Herzstück des Möbels ist der «Raum der Stille» im Chorbe­reich als Ort christ­li­cher Spiritua­lität und Tradition sowie die darüber liegende Galerie mit eigener Tribüne für Konzerte oder Theater­vor­stel­lungen.

Projekt «Kirche St. Mangen»
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